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Inhaltsverzeichnis
I. Einführung
II. Das Kernel-Modul erstellen und installieren
III. FAQ
I. EINFÜHRUNG
Es kann in einigen Fällen vorkommen, dass das Setup-Programm die erforderlichen
Kernel-Module nicht kompilieren oder die Ausführungsumgebung für das Produkt
nicht vorbereiten kann. In diesem Fall zeigt das Setup-Programm eine
Fehlermeldung an und verweist Sie auf diese Datei.
Lesen Sie auch Abschnitt I (Das Kernel-Modul erstellen und installieren), wenn
Sie einen benutzerdefinierten Kernel verwenden oder wenn sich die
Kernel-Quelldateien an einem nicht standardmäßigen Speicherort befinden.
II. DAS KERNEL-MODUL ERSTELLEN UND INSTALLIEREN
Eine Liste der unterstützten Linux-Distributionen und -Versionen finden Sie
unter
https://dl.managed-protection.com/u/cyberprotect/help/17/user/de-DE/index.html#cshid=36985.
In den meisten unterstützten Distributionen kompiliert der Installer
automatisch das passende Kernel-Modul, das für das Produkt erforderlich ist.
Wenn der Installer das Modul nicht kompilieren kann, müssen Sie die
Kernel-Quelldateien, die entsprechende Konfigurationsdatei und alle zum
Erstellen des Kernels erforderlichen Pakete manuell installieren. Diese Pakete
umfassen GCC, make und kernel-devel.
Wenn Sie die Kernel-Quelldateien installieren, wird Sie das System auffordern,
eventuell fehlende Pakete automatisch zu installieren.
Sie können das SnapAPI-Kernel-Modul normalerweise mit DKMS-Befehlen erstellen
und installieren:
# dkms build -m <MODULE_NAME> -v <MODULE_VERSION> \
--config <CONFIG_FILE> --arch <KERNEL_ARCH> \
--kernelsourcedir <PATH_TO_KERNEL_SOURCES>
# dkms install -m <MODULE_NAME> -v <MODULE_VERSION> \
--config <CONFIG_FILE> --arch <KERNEL_ARCH> \
--kernelsourcedir <PATH_TO_KERNEL_SOURCES>
In diesen Befehlen:
<MODULE_NAME>
Für 3.x-Kernel lautet der Name snapapi26.
<MODULE_VERSION>
Dies ist die Version des SnapAPI26-Moduls. Um die Version zu finden, müssen Sie
folgenden Befehl ausführen:
# ls /usr/src | grep snapapi
Wenn der Verzeichnisname beispielsweise snapapi26-0.7.64 lautet,
dann entspricht die <MODULE_VERSION> dem Wert 0.7.64.
<CONFIG_FILE>
Der Name Ihrer Kernel-Konfigurationsdatei. Diese befindet sich normalerweise im
/boot-Verzeichnis.
Spezifizieren Sie den vollständigen Dateinamen. Zum Beispiel:
/boot/config-5.15.0-73-generic
<KERNEL_ARCH>
Der Kernel-Architekturtyp (zum Beispiel i686).
Wenn Sie den Architekturtyp ermitteln möchten, müssen Sie den folgenden Befehl
ausführen:
Für RPM-basierte Distributionen (wie Red Hat, CentOS, Fedora):
# rpm -q --queryformat "%{ARCH}\n" kernel
Für Nicht-RPM-Distributionen (wie Ubuntu):
# uname -m
Weitere Informationen zur Verwendung von DKMS finden Sie in der
DKMS-Dokumentation (der DKMS-Manpage).
Nachdem Sie das Kernel-Modul erfolgreich erstellt und installiert haben,
sollten Sie das Produkt ausführen, um dessen Funktionsfähigkeit zu überprüfen.
Die erforderlichen Kernel-Module werden automatisch geladen.
III. FAQ
F: Wie führe ich die .i686- oder .x86_64-Installationsdatei aus?
A: Diese Dateien sind standardmäßige Linux-Binärdateien. Um die Installation zu
starten, müssen Sie den folgenden Befehl ausführen:
# chmod +x <FILE_NAME>
# ./<FILE_NAME>
Hier steht <FILE_NAME> für den Namen Ihrer .i686- oder
.x86_64-Installationsdatei.
Das Setup-Programm verwendet den RPM-Paket-Manager. Wenn Ihr System kein RPM
verwendet (z. B. bei Ubuntu), müssen Sie dieses zunächst installieren, indem
Sie als root-Benutzer den folgenden Befehl ausführen:
#apt-get install -y rpm
F: Ist die .i686-Installationsdatei mit meiner x86_64-Architektur kompatibel?
A: Nein. Sie müssen die .x86_64-Installationsdatei herunterladen und
installieren. Die Installationsschritte sind hierbei jedoch die gleichen.
F: Kann ich das Produkt auf einem IA64-System installieren?
A: Nein. Die IA64-Architektur wird nicht unterstützt.
F: Das Setup-Programm kann die Kernel-Quelldateien in
/lib/modules/<MY_KERNEL>/build oder /lib/modules/<MY_KERNEL>/source nicht
finden. Was soll ich tun?
A: Dies bedeutet normalerweise, dass Sie die Kernel-Quelldateien für Ihre
aktuelle Kernel-Version installieren müssen.
Führen Sie dafür auf Systemen wie Debian und Ubuntu die folgenden Befehle aus:
$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get install linux-headers-`uname -r`
$ sudo apt-get install linux-image-`uname -r`
Führen Sie auf Systemen wie Red Hat Enterprise Linux und Fedora den folgenden
Befehl aus:
# yum install kernel-devel-`uname -r`